roots – studien

Produktfotografie – einige Studien. Ich bin der Frage nachgegangen, wie ich  deutlich machen kann, dass ein Produktfoto eben doch keines ist. Neben einer sachlichen Aussage das Aussehen betreffend, vielleicht auch die eine oder andere Eigenschaft herausstellend, soll ein gutes Produktfoto auch eine Botschaft transportieren, etwa: Das brauchst du dringend, du kannst nicht ohne leben, es gibt nichts besseres als dies, ohne dies bist du unglücklich und vieles anderes.

Ein gutes Produktfoto, so sagte man mir über das erste Foto meiner alten Retinette, "Produktfoto"ein paar kleine Fehler drin, ansonsten nichts besonderes. Ja, da stand ich dann mit meinem Latein. Hätte mir jemand anders nicht gesagt, das sei liebevoll fotografiert, eine schöne Erinnerung an die Zeit, so hätte ich schon gedacht, da hat was nicht geklappt. Aber es hat mich doch auf die Frage gebracht, wie der Zustand nostalgischer Verklärung besser auszudrücken geht.

Hier kommen nun ein paar Studien, die vielleicht Aussage einer nostalgischen Liebe zu einem Ding betonen. Dies möge der geneigte Leser selbst entscheiden.

Produktfoto, chamoise

 

Als erstes eine weitere Version der Retinette in Farbe, warmton, also enttechnisiert…

 

schwarz-weiß 

 

Dieselbe Aufnahme in Schwarzweiß.

 

 

 

 Fotografiert mit Lensbaby

Nun einige Studien mit einer Linse, die sich „Lensbaby“ nennt. Es ist ein einfaches Effektobjektiv mit schlichter Optik, das es erlaubt, die Schärfenebene zu manipulieren.

Fotografiert mit Lensbaby, schwarz-weißFotografiert mit Lensbaby, schwarz-weiß Voigtländer aus den Dreißigern. Fotografiert mit Lensbaby, schwarz-weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu guter Letzt noch ein Bild der Voigtländer, geschossen mit dem Lensbaby.